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Fessel-Freuden – Bondage für Anfänger

Schwarz gestrichene Kellerräume, keine Fenster. Ein bisschen mulmig ist mir schon zumute, als ich die Boutique Bizarre betrete. Auf einem kleinen Tischchen türmt sich unser Unterrichtsmaterial: Seile. Blaue, rote und schwarze. Aus Baumwolle, Hanf und Nylon. Gemeinsam mit meinem Mann und sieben weiteren Teilnehmern will ich heute lernen, wie man professionell fesselt.

„Bondage-Gott“ Matthias Grimme und seine Assistentin Nicole geben dieses Seminar schon seit über 15 Jahren. „Was wir miteinander treiben, ist juristisch betrachtet Freiheitsberaubung und Körperverletzung“, sagt Matthias grinsend. „Für uns hingegen ist es einvernehmlicher Sex, der verdammt viel Spaß bringt.“ Kaum hat er den Satz beendet, streift Nicole auch schon ihr Shirt ab und präsentiert uns ihre nackten Brüste, die von einer schwarzen Lederkorsage hoch gedrückt werden. „Wir fangen mit einer kleinen Demonstration an, anschließend seid ihr dran.“ Schnurstracks legt der Meister Nicoles Arme auf den Rücken und bindet ihre Handgelenke überkreuz zusammen. Dann jongliert er das Seil nach vorn, um es oberhalb und unterhalb ihrer Brüste erneut zu fixieren. Nicole lächelt verträumt. Diese intensiven Blicke, die sie sich zuwerfen, die liebevoll-strenge Art, mit der er sie in die richtige Position dirigiert – da knistert die Luft.

Nach der eindrucksvollen Demonstration geht es weiter mit dem theoretischen Teil. Matthias belehrt uns über die Gefahren. Keinen direkten Druck auf Stellen, an denen der Puls fühlbar ist oder empfindliche Sehnen entlang laufen. „Und bitte niemals, wirklich niemals das Seil um den Hals schlingen“, warnt der Meister, „sonst könnt ihr euch nämlich einen neuen Bondage-Partner suchen. Wer sicher gehen will, dass alles im grünen Bereich ist, checkt immer mal wieder, ob die Hände des anderen noch warm sind.“
Nervenquetschungen, Sehnenreizungen, Hautabschürfungen, Gelenkdehnungen oder Strangulationen – all das kann passieren, wenn man sich nicht an die Regeln hält. Sicherheitshalber sollte immer eine vernünftige Schere bei jeder Session griffbereit sein. Denn wie bei jeder intensiven Erfahrung kann es auch hier zu „emotionalen Abstürzen“ kommen, die eine ungeliebte Erinnerung an die Oberfläche spült.

Und auf dem Weg ins Land der Fesselkünste lauern noch weitere Stolpersteine: „Was viele im Eifer des Gefechts machen: Erst fesseln, dann auf dem Teppichboden vögeln“, weiß Matthias. „Blöderweise entsteht dabei eine Reibung, die zu fiesen Verbrennungen führt. Also Leute, immer hübsch ein Laken oder eine Decke drunter legen. Und keinesfalls reine Kunststoffseile verwenden, denn auch die verursachen Verbrennungen!“
Abgesehen davon kann man sich bei der Wahl des Seiles von seinen Sinnen leiten lassen. Damit wir eine Idee bekommen, was es auf dem Markt gibt, werden alle herumgereicht. Das Seil aus Hanf riecht anders als das aus Jute. Das aus Baumwolle fühlt sich ganz weich an, ist aber nicht so griffig wie die anderen. Danach heißt es: Fröhlich ausprobieren!
„Wenn die Fesselung schön eng ist, entstehen Abdrücke auf der Haut, die richtig hübsch aussehen“, erklärt Matthias. „Aber Vorsicht, es kann auch blaue Flecken geben, wenn die Seilbahnen die Haut einquetschen. Am besten einmal mit dem Finger unter den Seillagen durchfahren, dann seid ihr auf der sicheren Seite.“

Mein Mann Paul traut sich als erster. Gar nicht so einfach, dass gut acht Meter lange Seil zu bändigen. Aber irgendwann schafft er es und meine Hände liegen im Nacken zusammen. Zugegeben, besonders bequem ist das nicht gerade. Wenn ich diese Position eine volle Sexlänge halten müsste, würden mir vermutlich die Arme einschlafen. „Was machen wir denn mit dem übrig gebliebenen Seil?“, fragt Paul. „Lass deiner Fantasie freien Lauf“, schlägt Matthias vor. „Binde es beispielsweise zwischen ihre Beine. Es sollte nur möglichst symmetrisch zwischen den Schamlippen platziert werden, bevor du es stramm ziehst.“ Gesagt, getan.
Wir wechseln noch ein paar Mal die Positionen, lernen diverse Techniken fürs Knoten und fahren drei Stunden später mit verräterischen Abdrücken nach Hause. Keine Frage, was wir im Kurs gelernt haben, war spannend, aber erotische Stimmung wollte sich bei mir nicht recht einstellen.

Ob sich das daheim ändert? Mein Fazit nach einem Probelauf in den eigenen Wänden: Ja, das Spiel mit der Macht hat seinen Reiz. Es ist sexy, jemandem ausgeliefert zu sein. Seinen Händen, seinen Lippen, seiner Zunge. Loszulassen und zu wissen, dass da einer ist, der dich auffängt. Genau das verschafft einem paradoxerweise ein Gefühl von Freiheit … Minuspunkt: Diese Fesselei ist doch sehr aufwändig, ich weiß nicht, ob ich dazu öfter die Muße habe. Paul und ich haben deshalb beschlossen, nächstes Mal einfach Handschellen zu nehmen. So eine Session lässt sich doch bestimmt auch wunderbar mit einem kleinen Rollenspiel verbinden. Ich werde mir gleich mal eine Polizeiuniform bestellen …

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